5. Kinder- und Jugendkunstpreis

  • 2. Juni 2019

Unter dem Thema „Wenn ich was ändern könnte!“ geht der Kinder- und Jugendkunstpreis 2019 in seine fünfte Ausgabe. Es darf gemalt, modelliert, genäht, fotografiert und sogar gepflanzt werden. Auch Filme bis zu zwei Minuten Länge sind möglich: Beschränkungen in der Technik oder den Materialien gibt es nicht, wie Ingrid Berkemeyer, eine der Initiatoren des Wettbewerbes, erklärt. „Darum geht es schließlich in der Kunst – sie soll nicht einschränken“, sagt sie. Ziel des Preises ist die Förderung der eigenen Kreativität der Kinder, die werde schließlich auch später im Beruf immer stärker gefordert. Der Fokus liege dabei auf der bildenden Kunst.

„In alle Richtungen denken“

Dieser Anspruch spiegelt sich auch im Thema wieder. „Das ist bewusst neutral formuliert, damit es in alle Richtungen denken lässt,“ erläutert Berkemeyer. Gerade Kinder hätten oft eine Freiheit, die den Erwachsenen fehlt. In Grafschafter Schulen will Berkemeyer mit den drei weiteren Künstlern hinter dem Projekt, Gerda Fidder, Ilse Kampen, Talal Refit, für den Preis werben. Zunächst in Bardel, Gildehaus und Bentheim, aber auch in Schüttorf oder Nordhorn. „Jeder kann mitmachen“, sagt Berkemeyer.

Neue Organisation

Bislang fand der Wettbewerb alle zwei Jahre statt. Wegen organisatorischer Änderungen liegen aktuell drei Jahre zwischen den Ausgaben. Ausgerichtet wird der Preis nicht mehr wie sonst von der Stadt Bad Bentheim, sondern von dem vierköpfigen Künstlerteam. Der Wettbewerb finanziert sich jedoch noch zur Hälfte durch eine Förderung der Stadt. Die anderen 50 Prozent übernimmt die Bürgerstiftung Bad Bentheim, sagt Berkemeyer.

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